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Aus dem Amtsblatt für die Stadt Eberswalde • Ausgabe 12/2009:

Die Ortsvorsteher informieren:

Busse warten auf verspätete Züge



Eine wesentliche Zielstellung der nachhaltigen Stadt- und Verkehrsplanung besteht darin, die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu fördern. So gelang es mit der Umgestaltung des Eberswalder Bahnhofsumfeldes, die Fußwege vom Parkplatz bzw. Busbahnhof zu den Zügen zu reduzieren.

Auch in unserer Stadt ist zu beobachten, dass immer mehr Pendler die Angebote von Bussen und Bahnen nutzen, um zu ihrem Arbeitsort zu gelangen. Dennoch kritisieren vor allem Berufspendler häufig die so genannte „Mobilitätsdrehscheibe Bahnhof”. In den Abendstunden führen Verspätungen der Bahn oft dazu, dass das Umsteigen auf die beiden Obus-Linien nicht klappt und lange Wartezeiten unumgänglich sind. Immer wieder wurde ich vor allem von Ostender BürgerInnen gebeten, mich für eine Verbesserung der Situation einzusetzen.

Im Oktober informierte ich die Kreisverwaltung über diese Problematik. Die Barnimer Busgesellschaft erhielt inzwischen den Auftrag, eine Abstimmung mit der Bahn vorzunehmen. Mit der Umstellung auf den Winterfahrplan soll ein besserer Informationsfluss zwischen Bahn und BBG dafür sorgen, dass Busse in Zukunft den Reisenden nicht mehr vor der Nase wegfahren. Außerdem wird der Rufbus der Linie 916, der zwischen 20.00 und 23.00 Uhr Südend anbindet, auf Ostend ausgedehnt werden.
Ihre Ortsvorsteherin
Karen Oehler


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